Über Fuerteventura

Auf Fuerteventura kann man praktisch das ganze Jahr über Sommerurlaub genießen: Mit nahezu durchgehendem Sonnenschein wird es hier selbst im Winter kaum kälter als 19 Grad.

Die langen weißen Strände - vor allem im Südosten der Insel - laden bei Wassertemperaturen zwischen 18 und 23 Grad zum Baden ein. Aber auch Surfer und jegliche Wassersportler finden mit einem konstanten Wind ideale Bedingungen vor. Regen gibt es eigentlich nur in den Wintermonaten. Dann kann es aber mal so richtig schütten.

Ankommen auf Fuerteventura

In gut 4 Stunden Flugzeit erreicht man Fuerteventura von vielen deutschen Flughäfen aus. Während des Flugs kann übrigens zollfrei eingekauft werden. Landen wird man auf dem internationalen Flughafen südlich von Puerto del Rosario.

Die Eingewöhnung gelingt schnell: Die Uhr ist gegebenenfalls auf die Greenwich Mean Time umzustellen (MEZ minus 1 Stunde). Die Einwohner sprechen spanisch, aber mit Englisch kommt man fast immer weiter, in den deutschgeprägten Touristenzentren sogar mit Deutsch. Da die Kanaren trotz Sonderstatus zur EU gehören, ist der Euro die offizielle Währung. Bar-Abhebungen mit EC-Karte an Geldautomaten sind üblicherweise kein Problem.

Die Insel

Vor etwa 5000 Jahren besiedelten wohl erstmals afrikanische Berberstämme die nur 100 km vom afrikanischen Festland entfernte Insel Fuerteventura. Sie wird schon in Homer's Odyssee erwähnt.

Die etwa 100 km lange und 5-30 km breite Insel ist wie alle Kanaren vulkanischen Ursprungs, daher finden sich vielerorts vulkanische Lagunen, Höhlen und dunkle Lavastrände. Der letzte Eruption liegt jedoch schon viele tausend Jahre zurück.

In den letzten Jahrhunderten wurde Fuerteventura immer wieder von Piraten überfallen, wovon zum Beispiel noch der alte Wehrturm in El Cotillo zeugt.

Die Einwohner Fuerteventuras - heute sind es etwa 100.000 - lebten in der Vergangenheit von Fischerei, Handwerk, und dem Anbau von z.B. Kartoffeln und Tomaten, der jedoch aufgrund des kargen Bodens und der wenigen Niederschläge rückläufig ist. Auch Käseherstellung der vielen freilaufenden Ziegen und Meersalzgewinnung ist heute rückläufig. In Morro Jable können noch historische Salinen besichtigt werden, in Tefia gibt es ein Bauern- und Handwerkerdorf, das die ursprüngliche Lebensweise der Einwohner auf Fuerteventura zeigt.

Auch wenn vielerorts noch Fischer anzutreffen sind, so leben die Einwohner Fuerteventuras mittlerweile hauptsächlich von den Touristen, die erstmals in den Siebzigern auf die Insel kamen. Heute besuchen jedes Jahr ca. 2 Millionen Urlauber die facettenreiche kanarische Insel. Neuerdings wird auch Aloe Vera angebaut und exportiert.

Verkehr und Einkaufen

Zwischen den größeren Orten der ganzen Insel erstreckt sich ein gut ausgebautes Strassennetz und es gibt gute Busverbindungen. Taxis sind an fast allen touristisch geprägten Orten verfügbar und günstiger als in Deutschland. Entlegene Ortschaften und Landschaften kann man gut mit einem Mietwagen erkunden, wobei man dafür auf einen Geländewagen bestehen sollte, da die Nebenstrecken oft nicht gut ausgebaut und bergig sind. Hierbei ist darauf zu achten, dass sich der Versicherungsschutz auch auf ungeteerte Straßen bezieht.

In vielen Städten finden sich Supermärkte, Diskounter und Ladenzeilen. Insbesondere in den touristischen Zentren gibt es viele Restaurants und Bars. Das Nachtleben konzentriert sich aber auf wenige Orte - Fuerteventura ist keine klassische Partyinsel.

Baden und Wassersport

Die Ostküste Fuerteventuras bietet ideale Badestrände, die mancherorts aus dunklem Lavasand bestehen, an der Südostküste, dem deutschgeprägten Touristengebiet auf der südlichen Halbinsel "Jandia" aus hellem Sand. Ob die nahe Sahara den Sand herüberweht, ist übrigens umstritten.

Die teilweise steile Westküste hingegen ist weniger für Badeurlauber geeignet, da hier gefährliche Strömungen herrschen.

Ausflug-Tipps für Fuerteventura

Sehenswert sind auf jeden Fall die Wanderdünen "El Jable" im Norden der Insel, die sich über ca. 20 Quadratkilometer erstrecken.

Wer mag, kann von Corralejo die Fähre zur Insel "Lobos" nehmen. Die sogenannte "Robbeninsel" beherbergt zwar keine Robben mehr, trotzdem lässt es sich hier wunderbar wandern, am flachen Stand schwimmen und beim Schnorcheln die vielen Fische beobachten.

Einen Überblick über die Insel und ihre Ortschaften gibt es hier: Karte von Fuerteventura
Weitere Ausflugsmöglichkeiten auf Ausflüge Fuerteventura.
www.kanaren-ausfluege.de - Ausflüge auf Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa